Die bewegende Geschichte
des Corps Rhenania seit 1820

  • 18. Oktober 1818

    Stiftung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität durch König Friedrich Wilhelm III. von Preußen.
  • März 1819

    "Landsmannschaft der Rhenanen" - ca. fünf Monate nach Stiftung der Universität erstmalige Erwähnung des Namens Rhenania.
  • 15.Mai 1820

    Stiftung des Corps Rhenania. Die Farben waren blau-rot-weiß, der Wahlspruch lautete "Nunquam retrorsum".
    Die Stifter: Heusner, v. Sivers, Knyn, Langen, Frießem, v. Runkel, Sames, sowie weitere 26 Nebenstifter.
  • 1829-1840

    Zuwachs auf mehr als 200 Corpsbrüder.
  • 1870 / 71

    Nach dem gewonnenen Krieg bildeten sich Vereinigungen über die jeweiligen Fakultäten. Rhenania hatte geschlossen. Die Fakultäten trugen farbige Mützen. So führte Rhenania und der Bonner SC den Stürmer als Kopfbedeckung ein.
  • 26.01.1897

    Kauf der Wasserfuhr'schen Villa, Rheinwerft 14 - unser erstes Corpshaus.
  • 23.10.1897

    Einweihung des Corpshauses.
  • 1914

    Mit Beginn des ersten Weltkrieges schloß Rhenania. 23 Corpsbrüder fielen.
  • Oktober 1918

    Suspension auf Grund der Besatzung durch die Engländer.
  • 15. Februar 1919

    Rekonstitution mit 18 Aktiven.
  • 02. Juni 1926

    Kauf des Hauses an der Koblenzer Straße 94 (wird später in Adenauerallee umbenannt), da das Haus an der Rheinwerft zu klein und baufällig wurde, außerdem war das alte Haus wegen des ständig über die Ufer tretenden Rheins zu feucht.
  • 11. Dezember 1926

    Einweihung des Corpshaus.
  • 24. Oktober 1935

    Suspension aller Corps.
  • 22. Mai 1936

    Formelle Suspension
  • Ab 1941

    Kameradschafter bemühen sich, unterstützt von den Alten Herren, nach den Grundsätzen und Regeln des Corps zu leben. Trotz Verbotes schlugen sie im Krieg 54 Mensuren.
  • 05. Mai 1941

    Mitglieder der Studentenkompanie, in der zum Studium der Medizin nach Bonn kommandierte Soldaten zusammengeschlossen waren, gründen das Aktive-Wehr-Studenten-Korps (AWSK).
    Sie trugen ein Band in den Farben rot-weiß-rot. Von der NS-Studentenführung gezwungen, sich einer Kameradschaft anzuschließen, wählten sie die Kameradschaft "York von Wartenburg".
  • Sommersemester 1944

    Beendigung des Aktivenbetriebes.
  • 1945

    Zum Ende des Krieges wurde unser Corpshaus als Lazarett genutzt.
  • 29. März 1947

    Beginn des ordentlichen Fechtbetriebes, auch mit Beteiligung der Ruderschaft Rhenus.
  • 1953

    Aufnahme des AHV der Thuringia zu Leipzig
  • Wintersemester 1972/73

    Suspension Rhenanias, als Folge der 68er.
  • Herbst 1973

    Beginn des Umbaus des Hauses.
  • 2. März 1974

    Rekonstitution Rhenanias. Als Corpshaus wurde ein angemietetes Haus im Florentiusgraben genutzt.
  • 1975

    Einzug in das renovierte Haus in der Adenauerallee 94. Seither läuft der Aktivenbetrieb in geordneten Bahnen.
  • 17. Juni 2000

    Kartellabschluß mit Saxonia Konstanz in Bonn. Hassia Gießen zu Mainz zog nach und es entstand hieraus das "Rheinische Kartell".
  • 1997-2001

    In mehreren Etappen wird das Corpshaus von Grund auf renoviert, die Folgen der Bausünden der 70er Jahre werden beseitigt.
  • Wintersemester 2001/02

    Beendigung der Umbaumaßnahmen.
  • 09. Juni 2006

    Feierliche Einweihung des neuen Corpshaus anläßlich des 186. Stiftungsfestes. Nach genau 80 Jahren verlassen die Rhenanen Ihr altes Corpshaus und ziehen in das renovierte Nachbarhaus in der Adenauerallee 96 ein.

Corps Rhenania
Adenauerallee 96
53113 Bonn

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Telefax: (0228) 24 37 203
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Wappen des Corps Rhenania zu Bonn Wappen des Corps Rhenania zu Bonn